Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt

Die Hauptstadt von Mexiko ist Mexiko-Stadt bzw. Mexiko-City und war Namensgeber für das Land. In ihr leben 20 Prozent der Gesamtbevölkerung und ist der Mittelpunkt für Kultur, Politik, Wirtschaft und soziale Kontakte in Mexiko. Der historische Stadtkern und die berühmten Wassergärten sind in der UNESCO Liste des Weltkulturerbes zu finden. Sie ist ähnlich wie Hamburg oder Berlin, nicht zugehörig zu seinem Bundesland, sondern ist ein selbstständiger Bezirk, unterteilt in 16 Stadtbezirken.

Geographische Lage

Die Hauptstadt ist in dem südlichen Teil des Tals von Mexiko zu finden und liegt auf eine Höhe von über 2000 Metern über Normalnull. Eine Besonderheit ist das die Stadt von drei berühmten Gesteinsformationen umgeben, den Vulkanen Popocatepetl und Iztaccihuatl und der Sierra Nevada.  Aufgrund dieser natürlichen Begebenheit besteht immer die Gefahr der Bildung einer Smogglocke über der Stadt. Die Gefahr eines Vulkanausbruchs ist nicht zu unterschätzen, da gerade der Popocatepetl in letzter Zeit von sich Reden gemacht hatte. Die Region ist auch gefährdet durch Erdbeben, bedingt durch die Plattentektonik. Das letzte große Beben 1985 zerstörte viele Wohnungen in der Innenstadt von der Hauptstadt.

Probleme von Mexiko-Stadt

Einer der größten Umweltprobleme ist dem schnellen Wachstum der Stadt geschuldet. Durch die Zunahme der industriellen Ballungsräume, den erhöhten Verkehrsaufkommen (über 4  Millionen Privatfahrzeuge) und Verstädterung hat die Luftverschmutzung stark zugenommen. Gerade in den Sommermonaten steigen die Atembeschwerden, aufgrund der fehlenden Luftzirkulation, die durch die warmen Luftmassen, die über dem Tal liegen, verhindert wird. Hinzu kommen Müllentsorgungs-, Trinkwasserprobleme, so wie eine ausreichende Anbindung im öffentlichen Personalverkehr. Damit die Stadt wachsen konnte, wurde der See der sich im Tal befand trockengelegt, daraus resultiert heute das viele Häuser und Kirchen versunken sind, teilweise bis zu über 8m. Durch die Trockenlegung wurden die Trinkwasserprobleme stark verstärkt.

Die Regierung versucht mittlerweile der Verschmutzung entgegenzuwirken. Maßnahmen waren unter anderem, das Fahrverbot an bestimmten Tagen von Privatwagen, den Pflichteinbau von Katalysatoren in der Industrie und Privathaushalten. Zusätzlich wird auch der Einsatz von umweltfreundlichen Kraftstoffen gefördert.

Ein weiteres großes Problem ist die stark angestiegene Kriminalitätsrate in den letzten Jahren. In der Hauptstadt sind gerade Touristen ein beliebtes Ziel von organisierten Banden. Das Auswärtige Amt rät hier nicht offensichtlich Wertgegenstände in den öffentlichen Transportmitteln zu tragen und für Wertsachen lieber den Hotelsafe zu verwenden. Wichtige Ausweisdokumente sollen in elektronischer Form gesichert sein und Taxis nur an den offiziell ausgeschriebenen Ständen, sogenannten Sitios, benutzt werden. Täglich werden mehrere hunderte Straftaten gemeldet. Hervorzuheben sind hier zusätzlich  die nördlichen, nahe der amerikanischen Grenze, und auch die mittleren Bundesstaaten. In den letzten Jahren sind Rivalitäten zwischen Drogenbanden ein zunehmendes Problem geworden bei denen auch Unbeteiligte getötet worden sind.

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