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Mexiko Stadt - Hauptstadt von Mexiko
Mexiko Stadt ist
die Hauptstadt der Vereinigten Mexikanischen Staaten, kurz Mexiko.
Mexiko Stadt oder auch
Mexiko City genannt hat rund 8,7 Millionen Einwohner und ist
Erzbischofsitz. Sie ist darüber hinaus sowohl politischer, als auch
wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Landes. Darüber
hinaus auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Mexiko Stadt verfügt
über zahlreiche kulturelle Einrichtungen, sowie über Universitäten,
Hoch- und Fachschulen, Theater, Museen und auch über zahlreiche
Baudenkmäler.
Seit 1987 stehen die
Wassergärten im Stadtteil Xochimilco, sowie das historische Zentrum
der Stadt auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes.
Im Jahr 2007 wurde der
Universitätscampus der Universidad Nacional Autónoma de México von der
UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.
Gegründet wurde
Mexiko Stadt
im Jahr 1325 durch die Azteken. Diese hatten der Überlieferung nach
von ihrem Gott Huitzilopochtli aufgetragen bekommen, an der Stelle
eine Stadt zu gründen, wo sie einen Adler fänden, der auf einem Kaktus
sitzend eine Schlange verspeist. Adler, Schlange und Kaktus bilden
daher heute auch das Zentralmotiv der mexikanischen Flagge.
Dort wo einst die Tempel
der Azteken standen, errichteten die Spanier ihre Kirchen. 1535 wurde
Mexiko Stadt zur Hauptstadt des Vizekönigreichs Neuspanien. Die drei
Jahrhunderte andauernde spanische Herrschaft hinterließ ihre baulichen
Spuren.
Und auch Porfirio Diaz
setzte sich mit der Errichtung von zahlreichen Gebäuden schon zu Leb-
und Regierungszeit ein Denkmal. Unter ihm wurden unter anderem
Straßenbahnlinien errichtet.
Aber
auch Kaiser Maximilian I. trug während seiner kurzen Amtszeit viel zum
heutigen Bild von Mexiko Stadt bei. Eine der Hauptschlagadern der
Stadt, der „Paseo de la Reforma“, wurde beispielsweise unter Kaiser
Maximilian I. gebaut. Die Prachtstraße wurde als breiter Boulevard
angelegt – ganz nach europäischem Vorbild - und führte ursprünglich
zur Sommerresidenz des mexikanischen Kaisers, Schloss Chapultepec.
Heute führt sie unter anderem zum höchsten Gebäude Lateinamerikas, dem
Torre Mayor.
Ein Platz, der 1968 zum
Schauplatz eines Massakers wurde, ist die Plaza de las Tres Culturas.
Hier gingen am 2. Oktober 1968 Panzer und das mexikanische Militär
brutal gegen rund 250.000 demonstrierende Studenten vor. Die Proteste
richteten sich gegen schlechte soziale Verhältnisse, miserable
Unterrichtsbedingungen und demokratische Defizite der de facto
diktatorischen Regierung der Einheitspartei PRI. Das Ereignis ging als
„Massaker von Tlatelolco“ in die Geschichte ein.
Reiseführer Mexiko
empfehlenswert für Mexiko City.
Aber auch auf andere
tragische Weise erlangte Mexiko Stadt Berühmtheit. So tötete
beispielsweise ein Erdbeben am 19. September 1985 eine große Zahl von
Menschen. Nach Angaben von Rettungsmannschaften kamen rund 20.000
Menschen ums Leben. Es können aber auch weit mehr gewesen sein. Andere
Quellen sprechen nämlich von rund 45.000 Menschen, die in Mexiko Stadt
und der Umgebung um kamen.
Wie auch jede andere Stadt in
einem Industrieland, so hat auch
Mexiko
Stadt heute mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen, die ein
schnelles wirtschaftliches Wachstum nun einmal hervorrufen. Unter
anderem eine bedrohliche Ausmaße annehmende Luftverschmutzung, sowie
immer unzureichendere Wasserversorgung, wobei Mexiko Stadt bereits
schon seit Jahren vor dem Problem steht die Wassernachfrage zu
befriedigen, bedingt auch durch das stetige Wachstum der Stadt. Durch
eine übermäßige Entnahme von Grundwasser senkte sich inzwischen sogar
der Boden um teilweise bis zu 10 m ab, was auch zu Gebäudeschäden
führte. Mexiko Stadt wird heute durch weit entfernt liegende Quellen
zum Teil mit Wasser versorgt.
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