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Mexikanische
Spezialitäten
In die mexikanische Küche flossen
im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Einflüsse mit ein. Die
mexikanische Küche ist heute ein Mix aus den alt-einheimischen und den
kolonialen Einflüssen, gemischt mit ein bisschen karibischer
Tradition. Als alt-einheimische Einflüsse gelten dabei aztekische, zapotekische, otomí, purépecha, huastekische, aber auch die Einflüsse
der Maya, vermischt mit den kolonialen Einflüssen aus Spanien,
Frankreich, aber auch aus Arabien machen sie die heutige mexikanische
Küche aus.
Als
Zutaten spielen dabei insbesondere Mais, Kakao, Vanille, Bohnen,
Früchte, wie zum Beispiel Avocado und auch bestimmte Gemüsesorten, wie
Tomaten, aber auch Chili eine dominante Rolle. Als Fleischsorten
spielten zunächst vor allem Wildschwein,
Hase und andere Nagetiere
eine Rolle. Nach der Kolonialisierung durch die Spanier flossen in die
bis dahin traditionellen Gerichte auch Schweine- und Rindfleisch,
sowie Reis, Schmalz und auch Zucker ein. Heute gibt es in Mexiko
verschiedene Regionalküchen. Diese unterscheiden sich deutlich
voneinander. Im Norden herrscht dabei der Einfluss der spanischen
Küche vor. Im Süden hingegen ist die Indio-Küche dominanter.
Heute gilt als Nationalgericht der Mexikaner Mole Poblano. Es handelt
sich dabei um ein Truthahngericht mit eine Soße aus Chili, sowie mit
Schokolade und verschiedenen Gewürzen.
Der
Ursprung des Gerichts ist ungeklärt. Die Anthropologin Margaret Park
Redfield vertrat die Meinung, dass das Rezept von den Ureinwohnern
schon vor der spanischen Eroberung stammte. Judith Friedlander
hingegen vertrat 50 Jahre später die Meinung, dass das Rezept aufgrund
seiner Zutaten nur spanischen Ursprungs sein kann. Eine dritte Version
besagt, dass das heutige Nationalgericht eine Erfindung von spanischen
Nonnen der Stadt Puebla sei.
In
Mexiko ist üblich, dass zu fast jeder Speise Tortillas gegessen
werden. Es handelt sich dabei um dünne Fladen, die warm serviert
werden. Sie werden in der Regel bereits gefüllt und mit Soße serviert.
Tortillas kann man auch an fast jeder Straßenecke in Mexiko kaufen.
Sie werden als Snack an Ständen angeboten, so zum Beispiel die
Quesadillas. Es handelt sich hierbei um in Fett ausgebackenen
Tortillas mit einer Füllung – in der Regel aus Käse.
Aus
der Region Veracruz stammt ein weiteres bekanntes Gericht - Pescado a
la Veracruzana, ein Fischgericht. Ein Gulasch-ähnliches Gericht,
Cochinita Pibil kommt aus
der Gegend Yucatans. Pozole
hingegen ist ein suppenartiges Gericht mit Huhn, oder aber
Schweinefleisch und großen Maiskörnern und stammt aus der Region
Jalisco. Tamales werden je nach Gegend unterschiedlich zubereitet.
Auch sehr beliebt unter den Mexikanern ist der Guacamole. Es handelt
sich hierbei um eine Ar Dip, der entweder mit Tortilla gegessen wird,
oder aber zu Fleisch, anstelle von Soße. Die „Götterkacke“,
Cuitlacoche ist eine Spezialität, bei dem es sich um einen Pilz
handelt, der als Maisparasit wächst.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind Gerichte, wie Burritos,
Nachos und auch Chili con carne, die auch in Europa sehr beliebt sind,
keine
Spezialitäten mexikanischen Ursprungs, sondern gehören zur so
genannten Tex-Mex-Küche. Sie sind zudem in Mexiko größtenteils
unbekannt.
Als
Süßigkeiten in Mexiko sehr beliebt sind zum Beispiel Cajeta und auch
Cocada und Palanquetas. Von den alkoholischen Getränken her sind
Mezcal und Pulque, sowie der Tequila sehr beliebt, aber auch Bier.
Gerne getrunken wird die Horchata, ein Reis-Zimt-Gertränk, das von den
Spaniern eingeführt wurde. Oft serviert wird aber auch Agua de
Jamaica
und Agua de
Tamarindo,
aber auch sehr viel Limonade.
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