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Mexiko Geschichte
Die Besiedlung des Gebietes des heutigen Mexikos begann von rund
20.000 bis 22.000 Jahren. Die erste Stadt, Tlatilco, wurde um ca. 1500
bis 900 v. Chr. errichtet. Sie stand unter dem Einfluss der Olmeken.
Nach und nach entwickelten sich die Kulturen der Maya, der Toltken und
der Azteken. Die Azteken beherrschten ab 1200 n. Chr. das Land. Bis
die spanischen Eroberer um 1517 kamen. Unter Francisco Hernández de Córdova wurde 1517 die Halbinsel Yucatán erforscht. Juan de Grijalva
drang 1518 bis zum Fluss Rio Pánuco vor. Hernán Cortés drang
schließlich bis in die heutige Provinzstadt Veracruz vor.
Die
Azteken setzten den spanischen Eroberern nur wenig Widerstand
entgegen. Zu spät erkannten sie, das die Spanier nicht von den Göttern
geschickt wurden und leiteten daraufhin Widerstand ein. 1521
unterlagen sie den Spaniern schließlich. Auch die Stadtstaaten der
Maya auf der Halbinsel Yucatán fielen. Aus Mexiko wurde das
Vizekönigreich Neuspanien, das von 1535 bis 1822 Bestand hatte.
Unter Führung von Miguel Hidalgo y Costilla, einem spanischstämmigen
Priester, begann 1810 jedoch der Kampf um die Unabhängigkeit von
Spanien, bis 1821 die Truppen der Befreiungsarmee in Mexiko Stadt
einmarschierten. Am 24. August 1821 wurde der Vertrag von Córdoba
geschlossen. Am 18. Mai 1822 wurde Agustin de Iturbide zum Kaiser
ausgerufen. 1824 wurde er hingerichtet.
Am
4. Oktober 1824 wurde in Mexiko die Republik ausgerufen und mit ihr
trat eine bundesstaatliche Verfassung in Kraft. Erster Präsiden der
jungen Republik wurde Guadalupe Victoria. Im Jahr 1829 versuchte
Spanien noch einmal Mexiko zurück zu erobern. Doch die Invasion wurde
von den mexikanischen Truppen nördlich von Veracruz gestoppt. 1836 bis
1857 folgten einige Interventionen der Vereinigten Staaten. Einige nördliche Gebiete Mexikos gingen dabei an die Vereinigten Staaten
verloren. 1846 bis 1848 kam es zum Mexikanisch-Amerikanischen Krieg.
Kalifornien, New Mexio, Nevada, Utha und auch Arizona, sowie auch
Teilgebiete von Kansas und Wyoming und Colorado gingen an die
Vereinigten Staaten verloren. Aber auch nach 1857 kam das Land nicht
zur Ruhe. Gleich im Anschluss, von 1857 bis 1861 wütete in Mexiko der
so genannte Reformkrieg. Im Anschluss kam es gleich zur Invasion durch
Frankreich, was zu einem zweiten Kaiserreich führte. Eingesetzt von
den Franzosen wurde ein Österreicher, der Erzherzog Ferdinand
Maximilian Joseph von Österreich, der Mexiko als Kaiser Maximilian I.
von 1864 bis zu seiner Hinrichtung 1867 regierte. Nach dem Tod Kaiser
Maximilians I. wurde die Regierung unter Benito Juárez offiziell
wieder hergestellt.

Um
die Regentschaft von Porfirio Diaz zu beenden, der das Land von 1877
bis 1910 beherrschte, kam es zur Mexikanischen Revolution. Porfirio
Díaz trat schließlich am 25. Mai 1911 „im Namen des Friedens der
Nation“ zurück, ging ins Exil nach Frankreich.
Am
5. Februar 1917 trat eine neue Verfassung in Kraft. Diese hat in
Mexiko bis heute Gültigkeit. Auch nach der Beendigung der
Mexikanischen Revolution und des Bürgerkriegs rissen die bewaffneten
Konflikte in Mexiko nicht ab. Das Wirtschaftssystem in Mexiko brach
mehrfach zusammen.
Neben wirtschaftlichen und politischen Unruhen kam es in Mexiko auch
immer wieder zu Naturkatastrophen. 1985 zerstörte beispielsweise ein
Erdbeben einen Großteil der Hauptstadt Mexiko Stadt und kostete 20.000
Menschen das Leben.
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