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Chichen Itza -
Ruinnenstätte
Chichen Itza, eine Tempelstätte der Maya,
auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan, wurde nach dem
Manuskript von Chumayel in den Jahren 435 bis 455 errichtet. Sie liegt
rund 100 km östlich von Mérida entfernt. Erstmals erwähnt wurde
Chichen Itza jedoch erst um das Jahr 879. Von
Chichen Itza
sind nur noch Ruinen zu bewundern.
Bewohnt wurde die Tempelstadt einst von
Priestern, aber auch von Regierungsfunktionären.
Chichen Itza
war dabei damals nämlich die
Hauptstadt
des Maya-Reichs. Die Maya existieren heute noch, im Gegensatz zu
vielen anderen indigenen Völkern. Sie leben heute überwiegend auf der
Halbinsel Yucatan, sowie in Guatemala, sowie in Honduras und in
Belize.
Chichen Itza verließen
die Maya schon im Jahr 682 oder 690. Erst unter den Tolteken erlebte
die Anlage eine erneute Blütezeit.
Im Zentrum der
Tempelanlage von Chichen Itza steht eine große Stufenpyramide. In
ihrem Inneren befand sich einst ein Jaguar aus Stein, der rot bemalt
war. Seine Augen waren aus Jade. Man vermutet, dass er den Thorn des
Hohepriesters einst zierte.
Auch die 1000 Säulen der
Halle des Kriegstempel, der sich nordöstlich der Stufenpyramide
befindet, sind monumental. Die Säulen sind mit Maskenreliefs
geschmückt.
Insbesondere am
Kriegstempel sieht man, wie sich in Chichen Itza der Baustil der Maya
mit dem der Tolteken vermischt hat, und so eine einmalige Einheit
bildet.
Den südlichen Ran d
der Tempelanlage bildet die so genannte Iglesia – eine Kirche.
Direkt daneben befindet
sich der so genannte Caracol, der Schneckenturm – vermutlich ein
Observatorium. Insgesamt 12 Ballspielplätze befinden sich innerhalb
der Tempelmauern von Chichén Itzá. Insgesamt 520 Ballspielplätze
dieser Art befinden sich auf ganz Yucatán. Der sich innerhalb der
Mauern von Chichén Itzá befindliche Juego de Pelota ist der größte und
bedeutendste. Die Abmaße des Spielfeldes betragen 168 x 38 m. Die
Akustik des Spielplatzes ist hierbei besonders imposant.
Eine weitere
Sehenswürdigkeit innerhalb von Chichén Itzá ist der Cenote – Brunnen.
Auf dem Gelände von
Chichén Itzá befinden sich insgesamt zwei Cenoten. Von diesen war
einer der heiliger Opferplatz. Auf dem Grund des Brunnens fand man
eine Reihe von Schmuckstücken, sowie Gold und Jade. Darüber hinaus
aber auch über fünfzig Skelette - Überreste der Geopferten.
Die bedeutendsten Untersuchungen an der
Cenote wurden um 1960 vorgen ommen.
1988 wurde Chichen Itza von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die
Tempelanlage ist ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt und die
am zweithäufigste besuchte archäologische Stätte in Mexiko.
Seine Bedeutung als Tourismusmagnet
gewann Chichen Itza bereits schon vor über einem Jahrhundert. Auslöser
war das 2 Bände umfassende Buch „Incidents of Travel in Yucatan“ von
John Lloyd Stephens, das im Jahr 1843 veröffentlicht wurde. Heute
fahren von Cancun nach Chichen Itzá Linienbusse, um die Touristen
dorthin zu bringen. Aber auch Hotels bieten Touren an. Für Touristen
ein ganz besonderes Erlebnis kann ein Besuch von Chichén Itzá am 20.
März und am 21. September werden, nämlich dann wenn sich der Schatten,
der auf die Treppe des Castillo mit eine Höhe von 30 Metern fällt.
Dieser Schatten ähnelt dann einer gigantischen Schlange. Im März sieht
es dabei so aus, als ob diese die Pyramide hinauf und im September
wieder hinunter kriecht.
Eine fantastische
Möglichkeit besteht auch in einer Fahrradrundreise auf der Halbinsel
Yucatan. Kultur und sportliche Aktivitäten lassen sich auf dieser
Halbinsel perfekt vereinen. Wer lieber mit dem Mountainbike auf Mexiko
unterwegs sein möchte, wird dort tolle Trails und menschenleere
Gegenden finden, die jedes Biker Herz höherschlagen lassen (Tipp: Baya
California). Wer sein Fahrrad nicht auf den langen Flug mitnehmen
möchte, kann vorort oftmals ein Leih-Fahrrad buchen. Wenn ihr mehr
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